Die Climate Time Machine
Klima verstehen. Entscheidungen simulieren. Zukunft verändern.
Ein digitales Serious Game für Unternehmen, Organisationen und Kommunen
Die Climate Time Machine schafft einen Raum, in dem komplexe Zusammenhänge nicht erklärt, sondern erlebt werden. Treffen Sie virtuell Entscheidungen – und sehen Sie live, wie sie sich auf Emissionen und Zukunftsszenarien auswirken.
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Ein völlig neuer Zugang zu Klimadaten
Viele Klimatools liefern Zahlen – die Climate Time Machine schafft daraus Verständnis. Sie ist kein einfacher Emissions-Rechner. Sie übersetzt reale Entscheidungen in konkrete Klimafolgen. Aus der abstrakten globalen Erwärmung werden Konsequenzen, die die Teilnehmenden betreffen – weil die Climate Time Machine sie in ihren individuellen Lebensrealitäten widerspiegelt. In sommerlichen Höchsttemperaturen, in sichtlich leidender Vegetation, in Extremwetterereignissen. So greifbar war Klimawandel noch nie.
Zeitreise statt
Zahlenkolonnen
Im Mittelpunkt der Climate Time Machine konkrete Klimafolgen, die ihre Wirkung entlang einer nachvollziehbaren Zukunft entfalten.
Erlebnis statt
Belehrung
Wer sich Wissen und Zusammenhänge selbst erschließt, versteht besser und schneller. In der Climate Time Machine entsteht Erkenntnis aus Erfahrung.
Eigene Realität statt Standardszenarien
Die Climate Time Machine arbeitet mit konkreten Eingaben statt pauschalen Durchschnittswerten. Die Simulation bezieht sich auf individuelle, reale Kontexte.
Gemeinsame Orientierung in komplexen Zusammenhängen
Die Climate Time Machine ist für die gemeinsame Nutzung konzipiert. Sie wird häufig in Gruppen eingesetzt – etwa in Workshops, Lernsettings oder Dialogformaten. Sie kann aber ebenso unabhängig genutzt werden.
Im Mittelpunkt steht ein geteilter Blick auf Zusammenhänge: Entscheidungen, Annahmen und ihre Auswirkungen werden für alle sichtbar und nachvollziehbar. So entsteht eine gemeinsame Basis für Gespräche, Diskussionen und weitere Entscheidungen.
Ob begleitet oder selbstorganisiert genutzt – die Climate Time Machine unterstützt dabei, komplexe Klimadynamiken gemeinsam zu verstehen und einzuordnen.
Einsatzfelder: Überall wo Klimawissen erforderlich ist
Die Climate Time Machine unterstützt in unterschiedlichsten Kontexten dabei, Klimawirkung aus der Perspektive individueller Lebensstile gemeinsam zu verstehen. Je nach Umfeld erreichen Sie dabei unterschiedliche Ziele.
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Unternehmen und Organisationen
Als gemeinsame Grundlage für Austausch, Sensibilisierung und Motivation für klimafreundliche Entscheidungen im professionellen Kontext. Nutzen Sie die CTM als Kommunikationswerkzeug, um Stakeholder zu überzeugen. Mehr erfahren › -
Kommunen und öffentliche Einrichtungen
Als verbindender Bezugspunkt für Dialoge mit unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven. Sützen Sie mit der CTM Ihre Klimaschutz-Maßnahmen. -
Bildung und Qualifizierung
Als niedrigschwelliger Einstieg, um Klimazusammenhänge aus dem eigenen Alltag zu erkunden und gemeinsam zu reflektieren. Vermitteln Sie mit der CTM die Klimaschutz-Basics.
So nutzen Sie die Climate Time Machine
Offene Klimazeitreise
Öffentliche Workshops für Einzelpersonen und gemischte Gruppen, um die Climate Time Machine kennenzulernen und erste Erfahrungen zu sammeln.
Klimazeitreisen für Unternehmen
Moderierte Formate für bestehende Gruppen in Unternehmen und anderen Organisationen – nachweislich wirksame Klimakommunikation.
Events & Sonderformate
Nutzen Sie die Climate Time Machine im Rahmen von Veranstaltungen, Konferenzen oder Aktionstagen, um Klimawirkung niederschwellig erfahrbar zu machen.
Wissenschaftlich fundiert und transparent
Die Climate Time Machine basiert auf etablierten Klimamodellen und anerkannten Datengrundlagen. Sie übersetzt wissenschaftliche Erkenntnisse in erlebbare Zukünfte.
Die Berechnung individueller Emissionswerte stützt sich überwiegend auf Emissionsfaktoren des Umweltbundesamtes (UBA). Ergänzend fließen weitere etablierte Quellen ein, unter anderem aus Fachliteratur und von Behörden wie der US Environmental Protection Agency (EPA), insbesondere in Spezialbereichen wie der Heizenergie.
Quellen:
Die Climate Time Machine nutzt das Klimamodell Hector, ein in der Klimaforschung verbreitetes Modell für schnelle Simulationen globaler Klimapfade. Es bildet die Ergebnisse komplexer Klimamodelle nachvollziehbar ab und wird unter anderem vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) eingesetzt. Als Ausgangspunkt dient ein Business-as-usual-Szenario des IPCC (RCP 6.0), das eine realistische Referenz für die Entwicklung von Emissionen und Klimafolgen bietet.
Quellen:
- Hector Climate Model (JGCRI): https://jgcri.shinyapps.io/HectorUI/
- IPCC Representative Concentration Pathways (RCPs): https://www.ipcc-data.org
Regionale Klimawerte und Klimafolgen basieren auf der internationalen ISIMIP-Datenbank. In ISIMIP bündeln Forschungsteams weltweit ihre Simulationen zu Klimafolgen mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung, auf Basis verschiedener etablierter Klimamodelle und Emissionsszenarien.
Für den Meeresspiegelanstieg kommt ein vom PIK bereitgestelltes Modell zum Einsatz, das unter anderem Grundlage einer Veröffentlichung in PNAS war.
Quellen:
- ISIMIP – Inter-Sectoral Impact Model Intercomparison Project: https://www.isimip.org/
- Kopp et al. (PNAS, Meeresspiegelmodell): https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1500515113
Aus individuellen und gruppenbezogenen Emissionswerten leitet die Climate Time Machine globale Emissionspfade ab. Die dafür eingesetzte Extrapolationslogik ist eine Eigenentwicklung von SCIARA, entstanden mit fachlicher Unterstützung des PIK.
Die resultierenden Zukunftsszenarien sind keine Vorhersagen, sondern wissenschaftlich begründete Wahrscheinlichkeitsaussagen. Sie dienen dazu, Zusammenhänge nachvollziehbar zu machen und Orientierung für Diskussionen und Einordnung zu geben.